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Anglistik Heidelberg

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Studium

  • 2009 Promotion in Anglistik (Literaturwissenschaften), neuphilologische Fakultät [1]

  • 2002 Magisterabschluss in Ethnologie, kulturwissenschaftliche Fakultät [2]

  • 2000/01 Auslandssemester an der University of Hull, UK

  • ab 1995 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg


Lehre

  • 2015 Gastdozent des Erlanger Poetik-Kollegs, Department Germanistik und Komparatistik der FAU

  • 2014 PS I "Introduction to Fantasy Literature", Anglistisches Seminar der Universität Heidelberg

  • 2012 PS I "Introduction to Science Fiction", Anglistisches Seminar der Universität Heidelberg

  • 2010 PS II "Fantastic Pastures and Pastoral Fantasies", Anglistisches Seminar der Universität Heidelberg


Konferenzen

Vorträge

  • "I think, therefore I'm lost: Secret and forbidden knowledge in early supernatural fiction" ("Vom Suchen, Verstehen und Teilen", Tübingen 2015).

  • Panels: "German-language SF/F", "Understanding Steampunk", "YA in Translation", "Dark Fantasy Around the World" ("Loncon 3", London 2014).

  • "Cyberspace as 'final frontier': Artificial and Virtual Space in William Gibson's Neuromancer" ("Writing Worlds", Wetzlar 2013).

  • "Damsels of Distress: the perilous women of James Branch Cabell" ("Gothic Limits / Gothic Ltd", Heidelberg 2011).


Veröffentlichungen

Details zu den Veröffentlichungen

  • "Distressing Damsels: Gothic Chivalry in James Branch Cabell's Biography" (2015)

    Die weiblichen Figuren in Cabells Werk stehen im Mittelpunkt dieses englischsprachigen Beitrags, der sich an Kapitel III aus "Verlorene Arkadien" orientiert, sich den untersuchten Texten aber nicht unter dem Blickwinkel pastoraler Literatur, sondern dem der Gothic studies und feministischer Theorie nähert und mit einer Betrachtung ausgewählter Stiche Frank C. Papés verbindet.


  • "Cyberspace as final frontier: Artificial and virtual space in William Gibson's Neuromancer" (2015)

    Hierbei handelt es sich um eine englischsprachige Übersetzung von Auszügen aus "Verlorene Arkadien", Kapitel V. Der Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Gegenüberstellung widerstreitender Konzepte von Cyberspace und Hyperrealität, mit einem kurzen Addendum zum Thema ARGs.


  • Behind Twisted Woods of Thorn: pastoral themes in the Titus books (2010)

    Dieser englischsprachige Aufsatz ist eine gekürzte und überarbeitete Übersetzung der Kapitel IV.2 bis IV.5 aus "Verlorene Arkadien". Einzelne Ausgaben von Peake Studies können bei G. Peter Winnington nachbestellt werden: www.peakestudies.com


  • Verlorene Arkadien: Das pastorale Motiv in der englischen und amerikanischen fantastischen Literatur — H.P. Lovecraft, James Branch Cabell, Mervyn Peake, William Gibson (Inauguraldissertation zur Erlangung des Doktorgrades der neuphilologischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 2009)

    Die Einleitung der Arbeit präsentiert eine knappe Genealogie und Typologie der Fantasy und Phantastik und untersucht prominente Motive, die diese mit der Pastoralen teilen: so die Vorstellung einer alt gewordenen, entzauberten Welt, der gegenüber ein Goldenes Zeitalter und eine sentimental verklärte Kindheit stehen, oder die Wiederkehr des arkadischen Hirtengottes Pan als Botschafter des Alten und Verdrängten. Mit Hilfe des (bei James Branch Cabell entlehnten) Begriffs der Desiderie wird das Bestreben der Helden fantastischer Szenarien erfasst, sich im Rahmen einer Suchfahrt mit dem Verlorenen wiederzuvereinen.

    Der Hauptteil der Arbeit widmet sich vier Vertretern der englischen und amerikanischen fantastischen Literatur und ihrer Weltentwürfe: H.P. Lovecrafts Traumlandgeschichten, die verglichen mit seinen umfassend aufgearbeiteten Mythosgeschichten bislang meist ein Schattendasein fristeten; James Branch Cabells besonders im deutschsprachigen Raum weitgehend unbekannte Poictesme-Romanzen; Mervyn Peakes Gormenghast und William Gibsons frühe Cyberspaceromane.

    In all diesen Szenarien manifestiert sich die Suche nach dem entrückten Arkadien in der Umsetzung der paradigmatischen Oppositionen Stadt und Land, heute und einst, Kultur und Natur, künstlich und echt, auf mehreren räumlichen wie zeitlichen Achsen, ausgehend von einem romantischen Transzendenzbegriff, hin zu einer postmodernen, von virtuellen Räumen und Simulakren geprägten Welt.

    Die Arbeit ist auf dem Heidelberger Dokumentenserver kostenfrei und öffentlich im Internet verfügbar und darf zum eigenen wissenschaftlichen und sonstigen eigenen Gebrauch heruntergeladen werden: Heidelberger Dokumentenserver | Rainlights Mirror (.pdf, 3.5 MB)


  • Rollenspiel und Performanz: Theatrales und gerahmtes Handeln in den Domänen des Spiels, des Rituals und des Alltagslebens (Magisterarbeit in Ethnologie, kulturwissenschaftliche Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 2002)

    Die Arbeit stellt wesentliche Ansätze der Spiel- und Perfomanztheorie vor, unter besonderer Berücksichtigung von Roger Caillois, Erving Goffman und Victor Turner. Ethnographische Beispiele umfassen Gregory Bateson (Naven) und Alfred Métraux (Voodoo in Haiti). Das vierte Kapitel betrachtet Liverollenspiele als eigenständige Form performativen Handelns.

    Obgleich sich der Arbeit eine gewisse schwärmerische Disposition vorhalten lässt, mag sie als brauchbare Einführung in die Materie dienen. Die abschließenden "Notizen zum Siedlerspiel" sind ein (sehr persönlich gehaltener) Erfahrungsbericht des VIII. Treffens des Vereins zur Förderung mittelalterlicher Spiele e.V., der ursprünglich für Abenteuer in anderen Welten (s.u.) entstand, durch Eva Stürmers sehr lesenswerten Aufsatz zu diesem Spiel aber redundant wurde. Die Arbeit kann zum eigenen Gebrauch heruntergeladen werden: Download (.pdf, 2 MB)

    (Cf. Janus, Ulrich und Ludwig eds., Abenteuer in anderen Welten: Fantasy-Rollenspiele: Geschichte, Bedeutung, Möglichkeiten, Gießen: Psychosozial-Verlag, 2007.)





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